BaltCoast

Projektleistung:

Studien & Politikberatung

Auftrag s.Pro: August 2004 – März 2005
Im August 2004 wurde Angela Schultz-Zehden mit der Vorbereitung der BALTCOAST – Empfehlungen zur Rolle der Raumplanung im integrierten Küstenzonenmanagement beauftragt.

Diese Studie umfasste folgender Arbeitsschritte:
  • Analyse aller auf IKZM bezogenen EU-Richtlinien
  • Analyse der Ergebnisse und Empfehlungen von früherer und laufenden Projekten zu IKZM (über den Ostseeraum hinaus)
  • Recherche und Bewertung der 17 BaltCoast IKZM Teilprojekte: Ableiten von allgemeingültigen Empfehlungen
  • Auf Basis dieser Analysen in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und VASAB Experten Erarbeitung von Empfehlungen zum Thema: "Die Rolle der Raumplanung im IKZM"
  • Präsentation und Diskussion der Empfehlungen mit den pan-baltischen Organisationen wie VASAB, HELCOM, Baltic 21
  • Präsentation und Diskussion der Empfehlungen mit allen 25 Projektpartnern
  • Endfassung der Empfehlungen (Englisch, Deutsch / lang, kurz)
Förderprogramm: 
Lead Partner: 
Gesamtbudget: 
3 Mio. €
Gesamtdauer: 
2002–2006
Das aus dem INTERREG-III-B-Programm für die Ostseeregion geförderte Projekt BaltCoast wurde auf der 5. Konferenz der verantwortlichen Ministerien für Raumplanung im Ostseeraum entwickelt und war Bestandteil des “VASAB 2010 Spatial Development Action Programme”.

BaltCoast berücksichtige als erstes Projekt im Ostseeraum:
  • Schutz- und Entwicklungsziele gleichermaßen
  • verschiedene Typen von Küstenbereichen, z.B. von Massentourismus betroffene Bereiche, suburbanisierte Bereiche, Bereiche mit unterentwickelter Infrastruktur usw.
  • landseitige Küstenräume wie auch Meeresräume
  • alle betroffenen öffentlichen und privaten Akteure

Mit einem Gesamtetat von fast 3 Mio. Euro umfasste BaltCoast 17 Teilprojekte, für deren Durchführung 22 nationale, regionale und lokale Verwaltungen, zwei Forschungsinstitute und eine Nichtregierungsorganisation (NGO) aus insgesamt sieben Ostseeanrainerstaaten verantwortlich waren. Die Projektaktivitäten zwischen 2002 und 2005:

Identifizierung und Lösung von Konflikten in Offshore-Bereich:
  • Vorbereitung einer Studie zur Offshore-Nutzungen und Konflikten
  • Erarbeitung einer transnationalen Nutzungsstrategie für diese Bereiche

Identifizierung und Lösung von Konflikten in bestimmten Küstenbereichen (landseitig):
  • Empfindliche Lagunen und Feuchtbiotope (z.B. Konfliktlösung zwischen Tourismus und Naturschutz durch zeitliche und räumliche Zonierungskonzepte)
  • Stadtgebiete (z.B. Konfliktlösung zwischen Suburbanisierung und Naturschutz durch Erarbeitung gemeinsamer Strategien)

Umsetzung der existierender Regionalpläne und -programme für das Management des Küstenbereiche unter Berücksichtigung verschiedener Ansatzweisen
  • Erarbeitung von generellen Empfehlungen für ein Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM) im Ostseeraum zur Veränderung der institutionellen Rahmenbedingungen und Raumplanungsprozesse in den Teilnehmerländer.