BaltSeaPlan

Projektleistung:

Studien & Politikberatung

Service duration: 2011 - 2013
s.Pro ist Autor der Publikation BaltSeaPlan Findings: Experiences and Lessons (März 2013), einem zusammenfassenden Bericht über die Ergebnisse des Projekts BaltSeaPlan, der zukünftig nötige Schritte zur weiteren Entwicklung der Meeresraumplanung in der Ostseeregion und darüber hinaus aufzeigt. Die Publikation wurde im März 2013 bei einem Expertenworkshop mit der Europäischen Kommission in Brüssel offiziell präsentiert.



 
BaltSeaPlan Vision 2030 - Towards the sustainable planning of Baltic Seas.Pro koordinierte maßgeblich die Publikation BaltSeaPlan Vision 2030 - Towards the sustainable planning of Baltic Sea (Herbst 2011). Dieser gemeinsame Output des Projekts BaltSeaPlan zeigt Wege auf, wie die Meeresraumplanung bis 2030 in die Tat umgesetzt werden kann. Die BaltSeaPlan Vision identifiziert darüber hinaus die wichtigsten transnationalen Fragen für eine nachhaltige Entwicklung der Ostsee: eine iintakte Meeresumwelt, eine kohärente pan-baltische Energiepolitik, eine sichere Seeschiffahrt und eine nachhaltige Fischerei.
Förderprogramm: 
Lead Partner: 
Gesamtbudget: 
3,7 Mio. €
Gesamtdauer: 
2009–2012
Verschiedene maritime Sektoren – wie Schifffahrt, Fischerei, Offshore-Windparks oder Rohstoffgewinnung – konkurrieren immer stärker um den knappen Raum des Binnenmeeres Ostsee. Eine ausgewogene, pro-aktive Raumplanung auf dem Meer kann nicht nur dabei helfen, Konflikte zwischen verschiedenen Nutzungen zu vermeiden, sondern durch die Förderung positiver Synergien auch die Grundlage für eine nachhaltige räumliche Entwicklung der Ostsee schaffen.

Das mit einem Gesamtbudget von 3,7 Mio. Euro ausgestattete Projekt BaltSeaPlan ist eine der wichtigsten Initiativen der Europäischen Union (EU) auf dem Feld der maritimen Raumordnung in den kommenden Jahren. Mit 14 Partnern aus sieben Ländern der Ostseeregion wird das Projekt entscheidende Beiträge zur Realisierung der Meerespolitik der EU, des HELCOM-Ostsee-Aktionsplans und der VASAB-2010-Langzeitvision bereitstellen.

Mit einem Learing-By-Doing-Ansatz wird das Projekt das Fehlen entsprechender Gesetze in den meisten Ländern der Ostseeregion überwinden. Sieben wichtige Gebiete in der Ostsee wurden als Pilotgebiete zum Entwurf maritimer Raumordnungspläne ausgewählt, darunter die Pommersche Bucht, die Danziger Bucht und die Mittelbank zwischen Polen und Schweden.

In jedem Pilotgebiet werden breit angelegte Bestandsaufahmen der maritimen Nutzungen durchgeführt. Zusätzliche Informationen werden unter Einsatz neuester Werkzeuge und Methoden gesammelt, so etwa Meeresgrundmodellierungen und Szenarien des Klimawandels. Alle Daten werden den Vorgaben der EU-INSPIRE-Richtlinie entsprechend harmonisiert und in einer gemeinsamen Datenbank zusammengefasst.

Zusätzlich wird BaltSeaPlan entscheidende Beiträge für die nationalen maritimen Strategien liefern, zu deren Erarbeitung die EU alle Küstenstaaten im Blaubuch zur Meerespolitik auffordert. 2011 soll als Synergie der nationalen Visionen und Pläne aller Ostseeanrainerstaaten ein gemeinsames räumliches Leitbild für die Ostsee geschaffen werden.